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versatorium

Versatorium is a collective action
on and in translation,
working to turn over the original
to find infinite grains
of potential in waves of
sound, sense, intellect, instinct,
sight, cite, slight, slur, glue,
flip, slip, slap, and all
the get-go you can add in the
plurivalences that make up the
infrastructure of wor(l)d-consciousness.
In the beginning was translation and
a task for poetry is coming to
terms with that, with all the humor
we can muster and all the bathos
in which we are bathed, like harlequins
on the beach of the imaginary.
(Charles Bernstein)



Versatorium – Verein für Gedichte und Übersetzen

Am Modenapark 8–9/6/R01
1030 Wien
transl@versatorium.at

Wöchentliche Übersetzungstreffen, das Labor der Übersetzenden Künste, finden donnerstags von 14.30 bis 18 Uhr statt

Die Referenzbibliothek ist dienstags von 9 bis 13 Uhr und donnerstags von 14.30 bis 18 Uhr offen

hier zum Katalog


weitere Beschreibungen:

exact change
Portfolio
curriculum vitae
Verstellte Sicht von Melanie Strasser
Forhindret sikt von Arild Vange



Gefördert von:








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übersetzt

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Druckraum Jahoda

2022 begannen wir mit der Einrichtung eines Druckraumes in den Räumlichkeiten des Versatorium. Neben einer Handpresse stehen eine Andruckpresse Korrex Stuttgart samt Setzkästen (Bleisatz) und nötigem Zubehör bereit. Seit 2025 fährt die Korrex mit Farbwerk (bestehend aus zwei Auftragswalzen und einer Verreibewalze). Die Werkstätte ist auch mit einem Stapelschneider, Papierschneidetisch und kleinerem Buchbindewerkzeug ausgestattet. Sämtliche Gerätschaften kommen ohne Strom aus.

Der Druckraum Jahoda ermöglicht die Verbindung von Übersetzen und Setzen. Er arbeitet nicht kommerziell, sondern mit manuell betriebenen Pressen und einem forschenden Interesse. Ziel ist es, das Wissen der Handwerkskunst des Druckens und Setzens zu bewahren und zu vermitteln, wie auch kreative Prozesse durch die Kombination verschiedener, zum Teil moderner Techniken anzuregen. Experimentiert wird und wurde etwa mit 3D-Druck und der Kombination der manuellen Druckmaschinen mit Satzprogrammen auf einem digitalen Arbeitsplatz.

Benannt ist unsere kleine Werkstatt nach Georg Jahoda, dem geduldigen Setzer der Texte von Karl Kraus, und Marie Jahoda, der Professorin für Sozialpsychologie, die bei ihrer empirischen Forschung der Lebenswelt arbeitloser Menschen in Marienthal (Burgenland, 1932) und im Eastern Valley (Südwales, 1937–1938) erkannte, dass Arbeit nicht nur zum Lohnerwerb betrieben wird, sondern auch aus technischen und sozialen Gründen. So wird im Druckraum Jahoda gemeinsam Geduld geübt.

SCHRIFTEN:

Serifenschriften:

Augustea, regular, kursiv, fett, 8-20pt
Behrens Mediäval, 16 und 18pt
Bravour mager, 6-20pt
Garamond regular, halbfett, 6, 8, 24, 28pt
Grobe Radio, regular, 28, 36, 48pt
Kursiv, mager, halbfett, 10 und 12pt
Palatino, regular, 6-48pt (große E vermisst)
Times, regular und kursiv, 10pt (mager bestückt)
Trajanus, regular, kursiv, 8-24pt

Groteskschriften:

Berthold, regular und fett, 36 und 48pt
Erbar leichte, halbfett, fett, 6-36pt
Helvetica mager, regular, halbfett, 8-20pt
Steinschrift, schmallaufend, 8pt
Folio, regular und halbfett, 10pt (mager bestückt)

Sonstige:

Altenglische Schreibschrift, 12-20pt
Gothic, Fraktur 20pt (mager bestückt)
Schreibmaschinenschrift, 10 und 12pt
Schwabacher Original, Fraktur, 20pt
Schwabacher Schneidler, Fraktur halbfett, 6 und 10pt
Symphonie, Schreibschrift, 20pt (mager bestückt)